Zu Gast bei Tchibo

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Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten, 11 Sekunden

Am Freitag waren wir für einen Tagestrip nach Hamburg ins Tchibo Hauptquatier zu Kaffee und Kuchen eingeladen.

Morgens um viertel nach sechs sind wir von Dresden nach Hamburg mit geflogen. Mit der S-Bahn sind wir dann erst einmal in die Hamburger Innenstadt gefahren. Zu unserem Leid war das Wette rin Hamburg nicht gerade das Beste. Wir haben mit trockenem Wetter gerechnet, doch leider fing es an zu tröpfeln. Nach einen kurzen Bummel durch die Altstadt sind wir zur Alster runter und haben eine Alster-Rundfahrt mitgemacht. Danach waren wir nochmals  kurz im Hamburger Hafen und anschließend bei Jim Block zu einer kleinen Stärkung um die Mittagszeit.

Gegen Mittag sind wir ins Tchibo Hauptquatier mit der U-Bahn gefahren zum Überseering 18. in Hamburg-Nord. Das Blogger Team vom neuen Tchibo Blog hatte mehrere Blogger zu Kaffee und Kuchen eingeladen, so waren dann auch Blogger vom „Gentlemen Blog„, „Kochen mit Carmen„, „Demotape„, „Metroplitan Circus“ und vom „Vodafone Blog“ da, um nur einige zu erwähnen.

Im Herzen von Tchibo

Im Kaffeetestlabor von Tchibo
Bild: Im Kaffeetestlabor von Tchibo

Wir als Kaffee Blogger hatten die besondere Ehre das Testlabor von Tchibo kennen lernen zu dürfen. So wurden wir zwei von Jan Wagenfeld und Andreas Christmann für kurze Zeit entführt und durften an einer Kaffeeverkostung teilnehmen.

Kaffeeverkostung mit den Tchibo Kaffeeexperten
Bild: Kaffeeverkostung mit den Tchibo Kaffeeexperten Andreas Christmann & Jan Wagenfeld

Wir waren also im Herzen des Großkonzerns Tchibo, nur sehr wenige Menschen haben hier einen Einblick, alle Kaffeebohnen die Tchibo in den Handel bringt werden zuvor hier auf ihre Qualität getestet.

Kaffeeverkostung bei Tchibo
Bild: Ich im Kaffeelabor von Tchibo

Die beiden Kaffeeexperten müssen in ihrem Job bis zu hundert Kaffeeproben aus aller Welt am Tag testen, die sie von den Kaffee-Exporteuren angeboten bekommen, unterstützt werden sie dabei noch vom Junior-Einkäufer Tom Lange. Damit die drei keinen Koffeinschock erleiden, schlürft man nur einen kleinen Schluck und spült diesen im Mund umher und spuckt ihn dann wieder aus.

Das mag für den Laien zunächst ein wenig befremdlich wirken, ist jedoch unabdingbar, da durch das Schlürfen mehr Sauerstoff aufgenommen wird, und die Kaffeearomen so besser zu Geltung kommen. Es ist schon sehr beeindruckend mit welcher Routine und Schnelligkeit die beiden Kaffeetester die Kaffeeproben beurteilen können. In Sekunden entscheiden Sie, ob die Ware für Tchibo geeignet ist, oder nicht.

Neben der Geschmacksprobe findet bei der Qualitätskontrolle noch eine optische Begutachtung des Rohkaffees statt.
Qualitätskontrolle vom Rohkaffee
Bild: Qualitätskontrolle vom Rohkaffee

Die Bohnen werden nach ihrem Zustand begutachtet. Deckt sich der Zustand der Bohnen mit dem Geschmack, geht einer der beiden nebenan ins Büro, und ordert per PC die Ware an der Kaffeebörse. Andreas Christmann erklärte, dass nach der Bestellung der Ware eine zweite Probe von den Kaffeebohnen im Lagerhaus gezogen wird und eine weitere Testlauf statt findet. Denn die erste Probe wurde ja nicht von ihnen selber gezogen, sondern vom Kaffeeexporteur von dem sie die Ware angeboten bekommen haben.

Er versicherte mir, dass er noch keine großen Abweichungen bisher bei den Proben erkennen konnte, „doch wer bestimmte Regeln im Handel definiert, muss sie am Ende auch leben“, sagte Andreas Christmann.

Latte Art mit Barista Graciano Chessa

Nach unseren Ausflug ins aller Heiligste von Tchibo ging es dann zurück zu den anderen Bloggern, die gerade mit Graziano Chessa in die Kunst der Barista eingeführt wurden.

Graciano Chessa erklärt die Barista Kunst
Bild: Graciano Chessa erklärt die Barista Kunst

Graciano Chessa ist Barista und externer Trainer für Tchibo. Er schult die Angestellten in den Filialen, uns hat er ein paar kleine Tricks am Kaffeehalbautomaten beigebracht. Er erklärte uns wie sich die Extraktionszeit auf den Geschmack eines Espressos auswirkt.


Bild: Astoria Gloria

Mit einer Astoria Gloria, einem ca. 7000 € teuren Kaffeehalbautomaten zauberte er für uns die schönsten Kaffeekreationen. So ist es entscheidend wie man den Milchschaum zubereitet, damit ein Cappuccino schön cremig wird. Alles hängt quasi vom richtigen Timing und einer Handbewegung ab, ob der Schaum nun „trocken“ oder cremig wird.

Auf meiner Frage hin, wie den nun ein perfekter Espresso zu machen sei, konnte er keine allgemein Gültige Antwort geben. Er lebt die Baristarei nach dem „4 M Prinzip“, Mischung, Mühle, Maschine und Mensch. Alle vier Faktoren müssen aufeinander abgestimmt werden, damit ein Espresso zu einem wirklich guten Espresso wird. Jeder Mensch ist so individuell und kulturell geprägt, dass man hier keine allgemein gültige Antwort geben kann.

Nach unserem Barista Workshop gab es Gelegenheit mit allen Teilnehmern sich auszutauschen. Viele Interessante Themen wurden besprochen, zu viel um sie alle in nur einem Post unterzubringen. Abends endete unser Besuch bei Tchibo und wir sind zurück mit dem Flieger nach Dresden geflogen. Überwältigt vom Tag und höchst beeindruckt von Tchibo haben wir Hamburg wieder verlassen.

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