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Wie sieht die Kaffeemaschine der Zukunft aus?

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Weiß ein Kaffeevollautomat schon bald, wann man aufsteht und wann der Kaffee fertig sein muss? Auf Basis von Experten-Aussagen und Konsumentenerwartungen hat Phillips erste Ideen-Scribbles angefertigt.

Bei der Morning Eleganz verwandelt sich der Kaffeevollautomat vom Wecker in einen eleganten Infoterminal. Bereits zum Aufwachen wird frisch die perfekte Tasse Kaffee gebrüht.

Die S-Line, ausgestattet mit einem Touch Screen und einem Biometrischen Sensor, steht für den besonderen Kaffeegenuss für zuhause. Das glatte Design trifft hoch entwickelte Technologie. Der individuelle Kaffee wird mit dem „Latte Art Printer“ abgerundet. So erhält jeder Kaffee sein ganz individuelles Topping. Ob Sterne oder Herzen auf dem Kaffee, der spezielle Printer macht´s möglich.

Ideen Scribble Morning Eleganz
Bild: Ideen-Scribble Morning Eleganz

Ideen-Scribble Kaffeevollautomat S-Line
Bild: Ideen-Scribble Kaffeevollautomat S-Line

Pünktlich zur IFA hat Philips Saeco Trend- und Design-Experten zu einem Video Panel eingeladen, um in einem offenen Dialog über die neuen Trends und Innovationen im Bereich der Haushaltsgeräte zu sprechen. Eine Sparte, die erst seit 2008 auf der IFA vertreten ist, allerdings seitdem große Aufmerksamkeit genießt.
In kaum einem anderen Segment hat sich der Wandel von reiner Funktionalität hin zum Lifestyle Produkt so drastisch vollzogen.

Burkhard Jacob, Leiter des red dot institute, der Trendforscher und Geschäftsführer der 2b AHEAD ThinkTank GmbH Sven Gábor Jánszky und Nicholas Lee, Sr Director Marketing Leader BG Domestic Appliances, Philips Consumer Lifestyle sprachen in offener Runde über die zukünftigen Entwicklungen sowie über Standards, die heute utopisch klingen, in zehn Jahren aber selbstverständlich sein werden.
Die Experten waren sich dabei einig, dass die Geräte bald vor allem deutlich intelligenter werden und den Anwendern das Leben weiter vereinfachen können. In der Runde haben die Experten fünf Schwerpunktthemen identifiziert, die in den nächsten zehn Jahren auf Verbraucher und Industrie zukommen werden.

Die Dusche bestellt den Kaffee

Der Trendforscher Jánszky vermutet, dass bald jedes elektronische Gerät einen Internetanschluss haben wird und über Sensoren die Möglichkeit erhält, fast intuitiv auf die Wünsche der Benutzer zu reagieren. Elektronische Assistenten werden in einem vernetzen Haus das Leben der Nutzer deutlich einfacher gestalten und somit das Wohlbefinden im eigenen Zuhause steigern.
„Wahrscheinlich gibt es in Zukunft einen Philips Saeco Kaffeevollautomaten, der mit Bett und Dusche kommuniziert und so genau weiß, wann der Mensch in die Küche kommt und wie stark er seinen Kaffee möchte“, so Jánszky.

Wunsch erkannt – per Fingerabdruck

„Die Kunden erwarten Qualität und wollen, dass die Geräte sich auf ihre Bedürfnisse einstellen“, erläutert Lee. Deshalb sei es wichtig, dass Hersteller genauso flexibel sind, wie die Geräte die sie verkaufen. Als zum Beispiel vor einigen Jahren eine Maschine gewünscht wurde, die zwei Tassen Kaffee gleichzeitig produzieren kann, reagierte Saeco prompt.

„Verbraucher möchten außerdem wenig Zeit investieren und trotzdem einen spitzen Kaffee genießen“, so Lee über die tägliche Herausforderung von Philips Saeco. Deshalb sieht er auch die Zeit der lernenden Kaffeevollautomaten gekommen. „Lieblingsgetränke per Fingerabdruck sind auch heute schon möglich und sicher nur der Anfang“, erklärt Lee.

Eine Welt voller Experten

Der gesellschaftliche Trend des Kaffeegenusses hat sich in den letzten Jahren drastisch verändert und prägte im Wesentlichen die Entwicklung der Maschinen. Früher trank kaum jemand Espresso oder Latte Macchiatto, heute hingegen habe jeder Kunde ganz genaue Vorstellungen davon, wie der perfekte Kaffee schmecken soll.
„Die Kunden werden vom Amateur zum Profi – ob beim Kochen oder beim Joggen“, ist Trendforscher Jánszky überzeugt. Ansprüche werden also weiter steigen. Geräte dürften zudem nicht mehr Arbeit machen, sondern müssten den Benutzer vielmehr entlasten.
Komplizierte Geräte mit aufwendiger Wartung gehören laut Jánszky bald der Vergangenheit an.

Design kaufentscheidend

Die Zeiten, in denen Haushaltsgeräte in der Kammer verschwinden, sind laut Burkhard Jacob schon heute vorbei. „Der Kunde möchte Geräte, die optisch ansprechend und hochwertig verarbeitet sind“, erklärt der Leiter des red dot institute, der Design als treibende Kraft für wirtschaftliches Wachstum und Wertschöpfung sieht. In der Optik werden hochwertige Materialien, wie Leder und Metall noch stärker in den Vordergrund rücken.
„Moderne Haushaltsgeräte werden schon sehr bald Design-Objekte“, ist sich Jacob sicher und die Gestaltung wird wesentlich zur Kaufentscheidung beitragen.

Der Kaffeewecker – sieht so die Zukunft aus?

Um herauszufinden, wie der Kaffeevollautomat der Zukunft aussehen könnte, hat Philips Saeco ein kreatives Ideen-Scribbel auf Basis der Konsumentenbedürfnisse anfertigen lassen, wobei zwei Versionen besonders hervorstachen:

Die „Morning Eleganz“ wandelt sich vom Wecker zu einem Kaffeevollautomaten mit integriertem Infoterminal, während die S-Line komplett digital per Touchscreen zu bedienen ist. Beide Modelle sind Design-Schmuckstücke, die in jeder Küche oder vielleicht sogar im Schlafzimmer einen besonderen Platz einnehmen könnten.

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