Wie kommt der Kaffee in die Tasse?

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Eine Kaffeebohne reift zum Lieblingsgetränk

Per Knopfdruck fließt der Kaffee aus der Maschine, doch wo kommt das schwarze Heißgetränk eigentlich her? Auch die Art der Zubereitung
unterscheidet sich von Filter- zu Bohnenkaffee über Kaffeekapseln oder -pads. Stellte das Getränk ursprünglich ein sehr kostbares Genussmittel für die obere Bürgerschicht und Aristokraten dar, sind heute die Regale im Supermarkt prall gefüllt und Angebot und Variationen enorm groß. Was wirklich hinter dem Lieblingsgetränk der Deutschen steckt und wo die Kaffeebohne ihren Ursprung hat, erklärt Till Robert, Geschäftsführer der Zuiano Coffee GmbH in Bremen, Hersteller von Nespresso®-kompatiblen Kaffeekapseln.

Der „Kaffeegürtel“

Für einen Großteil der Deutschen beginnt der Start in den Tag mit dem morgendlichen „Wachmacher“. Doch bevor sich der geliebte Koffein-Lieferant in die Tasse ergießt, legt er zuvor tausende Kilometer aus dem sogenannten Kaffeegürtel zurück. „Dort, im frostfreien, feucht-trockenen Wechselklima mit Passatwinden, wächst die Coffea-Pflanze, aus der die Bohnen gewonnen werden“, erklärt Experte Till Robert. Die Hochlandbohnen stammen, wie der Name schon sagt, von Pflanzen aus Kolumbien, Guatemala, Brasilien, Costa Rica, Nicaragua, Kenia, Tansania, Äthiopien und Indien, die in hohen Lagen wachsen.

Auslese und Kreativität

Doch Kaffee ist nicht gleich Kaffee. Zum einen unterscheiden sich die Samen der Früchte der jeweiligen Pflanze, zum anderen bestimmen Anbaugebiet und Lage der Gewächse den Geschmack. Dieser definiert sich über unterschiedliche Faktoren: Aroma, Säure, Frische, Nachgeschmack und Röstverfahren. Je nach Sorte und Anbaugebiet der jeweiligen Kaffeepflanze variiert die Qualität. In der Auswahl und Komposition der verschiedenen Sorten sind der Kreativität der

Kaffeespezialisten keine Grenzen gesetzt. Hierbei vereinen sich oftmals Bohnen verschiedener Länder, um eine besondere Würze oder einen besonderen Geschmack zu kreieren. Somit entstehen malzige oder holzige Noten sowie fruchtige und nussig-weiche Nuancen.

Röstung mit Liebe zum Detail

Till Robert beim Rösten
Foto: Zuiano Geschäftsführer Till Robert beim Rösten

Das Aroma der Kaffeebohnen entfaltet sich erst während der Röstung. Damit wird das trockene Erhitzen der Bohnen bezeichnet, welches in der beschleunigten Industrieröstung bei bis zu 550° C oder im schonenden Trommelröstverfahren bei maximal 200° C für etwa 20 Minuten stattfindet. Hier erhalten die bislang noch grünen Kaffeebohnen ihre typische dunkelbraune Farbe. „Im Gegensatz zur Großindustrie und ihren schnellen Schockröstverfahren kann nur die hochwertige und traditionelle Trommelröstung das feine Aroma der Bohnen vollends zur Entfaltung bringen. Dieser Vorgang reduziert schonend die Bitterstoffe – ein Unterschied zum Herausschmecken“, verdeutlicht der Geschäftsführer von Zuiano Coffee.

Je nach Kultur, nationalen Gewohnheiten oder persönlichem Geschmack variiert auch die Art der Zubereitung des geliebten Getränks. Kaffeebohnen, -pads, -kapseln oder Filterkaffee – die Liste der Zubereitungsmethoden ist lang, die der Spezialitäten mit Milchkaffee, Mokka, Espresso, Cappuccino,Latte Macchiato, Café au lait, Pharisäer, Wiener Melange, Eiskaffee und vielen weiteren noch
unendlich erweiterbar.

Informationen unter www.zuiano.com oder www.facebook.com/Zuiano.Coffee

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