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Was ist nun mit Kaffee? Gut oder schlecht ab der Lebensmitte?

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Geschätzte Lesezeit: 1 Minuten, 42 Sekunden

Latte Art Cappuccino
Foto: Latte Art Cappuccino

Kaffee – Fluch oder Segen? Mit Sicherheit ein Segen für den größten Teil der Menschen. Auf der ganzen Welt gehört ein guter Kaffee zum Alltag. Und da kann es einem hin und wieder den Appetit verderben, wenn von ärztlicher Seite der tägliche Kaffeegenuss eingeschränkt wird. Die Lebensmitte ab 40 Jahren ist meist der Zeitpunkt für den gut gemeinten Rat. Doch trinken nicht Menschen auf der ganzen Welt Kaffee bis ins hohe Alter?

Oh! Schon wieder die Frage, ob Kaffee gesund oder ungesund ist?

Tatsache ist, das enthaltene Koffein hat eine anregende Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System. Jede Nationalität hat dabei ihren eigene Kaffeekultur. Während in Deutschland große Tassen von Kaffee über den Tag verteilt getrunken werden, lieben die Italiener ihren Espresso nach dem Essen.
Das Gezeter, ob Kaffee nun gesund oder ungesund ist, wird wohl noch anhalten. Interessant ist eine Harvard Studie, die über 30 Jahre erforscht wurde und deren Ergebnisse erstaunen lassen. Diese besagen, dass die Todesrate der Kaffeegenießer deutlich geringer war als derjenigen, die den Kaffee verschmähten. Beeindruckend dabei ist die Zahl der Probanden. Bei 200.000 Teilnehmern zeigen diese Resultate wohl kaum Zufallstreffer.

Pauschalurteile helfen niemanden – Der individuelle Blick verrät die Bekömmlichkeit

Wie so oft liegt die Wahrheit für den Einzelnen in der Mitte. Denn wichtig ist die individuelle Befindlichkeit. Wer bereits an Herz-Rhythmus-Störungen oder Schlafproblemen leidet, wird wohl kaum mehr als fünf Tassen Kaffee täglich genießen. Es gilt, die eigene Verträglichkeit herauszufinden und den Kaffeekonsum demnach zu gestalten. Insbesondere ab einem Alter von 40 Jahren reagiert der Organismus zusehends empfindlich auf Alkohol und Kaffee. Die eigene Beobachtung steht im Vordergrund: Bekomme ich Herzrasen oder Sodbrennen? Schlafe ich besser, wenn ich nach 18 Uhr keinen Kaffee mehr trinke?

Auch beim Kaffee gilt: Qualität statt Quantität

Kaffee aus dem Espressokocher
Foto: Kaffee aus dem Espressokocher

Für den ein oder anderen mag ein Wechsel vom klassischen Filterkaffee zum Espresso bekömmlicher sein. Denn beim Filtern werden Stoffe freigesetzt, die die Magensäureproduktion beeinflussen und somit auch Sodbrennen fördern. Beim italienischen Espresso hingegen werden diese Substanzen eben durch den hohen Druck nicht freigesetzt, ergo: Der Espresso wird trotz Intensität bekömmlicher. Wer unter Magenproblemen leidet, sollte sich also ruhig einen klassischen Espressokocher und einen guten Kaffee leisten. Die Bedienung ist einfach, der Kaffee in zwei Minuten fertig.

 

Quellen:

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