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Trendsetter zelebrieren Kaffeegenuss mit dem Porzellanfilter

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Kaffeezubereitung in seiner ursprünglichsten Form ist wieder im Trend – eine Rückbesinnung auf das Wesentliche. Jahrelang trank man Kaffeekreationen mit abenteuerlichen Namen, aber manchmal hat man einfach Lust auf eine gute Tasse Kaffee. Nicht die von Oma, aber eine, die voller Aromen ist. Filterkaffee besitzt dem deutschen Kaffeeverband zufolge einen Marktanteil von 70 Prozent [1]. „Brew Bars“ erfreuen sich in Metropolen wie Kopenhagen, Berlin, London und New York großer Beliebtheit. Dort wird das Brühen des Filterkaffees per Hand als „pour over“ ausgiebig zelebriert. Denn so lassen sich dem Heißgetränk die meisten seiner mehr als 800 Aromen entlocken. Mit einem Porzellanfilter können Liebhaber des vollen Aromas die Brew-Master ganz leicht zuhause imitieren. 

Melitta Bentz hätte heute vielleicht eine eigene „Brew Bar“ oder wäre Stammgast in den neuen Anlaufstellen für Genießer. Denn sie war es, die 1908 mit dem Löschblatt ihres Sohnes und einer Blechdose den ersten Kaffeefilter erfand – eine Revolution in der Kaffeezubereitung. Jahrelang wurde durch zylindrische Filter gebrüht, bis Melitta den Filter 1936 noch einmal entscheidend verbesserte. Das Unternehmen legte den ersten Porzellan-Handfilter auf, schlitzförmig schräg zulaufend und mit geripptem Filterkörper. Der Vorteil: Das Wasser kann schneller durchfließen und die wertvollen Aromen der Kaffeeöle können sich optimal entfalten.

Individueller Genuss durch die Zubereitung mit Porzellanfilter

Melitta Kaffeefilter Filter Porzellan 102Bei der Wiederauflage im Jahr 2015 hat Melitta die bekannte Funktion und das zeitlose Design des Handfilter-Klassikers bewahrt. Lediglich die Formensprache wurde modernisiert. Der neue Filter wurde für den beliebten Kaffeefilter 102® für bis zu sechs Tassen entwickelt – das hochwertige Porzellan ist “made in Germany“. Wie wird nun beides optimal kombiniert? Was ist das Geheimnis eines guten handfiltrierten Kaffees? „Wichtig ist, heißes, aber nicht mehr kochendes Wasser zu verwenden und das Kaffeemehl vor dem eigentlichen Aufguss einmal mit Wasser zu benetzen. Beim so genannten Anbrühen quillt der Kaffee an und die Aromen können sich optimal entfalten.“, erklärt der Melitta-Barista Timon. „Dann sollte das Wasser langsam kreisförmig über das Kaffeepulver gegossen werden.“ Das Besondere des mehrminütigen Verfahrens: Je nach Röstung und Kaffee lassen sich ganz individuelle Geschmacksnoten kreieren. „Wer auf der Suche nach seinem persönlichen Lieblingskaffee ist, hat mit dieser Methode die perfekte Ausgangssituation dafür, ihn zu finden.“

Filterkaffee – das kleine Aromenwunder

Das Unternehmen Melitta hat den Trend „Pour Over Coffee“ einmal genauer untersucht. Eine aktuelle Studie[2] unter 310 Nutzern der Handfiltration zeigt, dass der Geschmack den Unterschied macht: 42 Prozent der Nutzer verwenden die unverfälschte Methode der Filtration, weil sie von dem Ergebnis im Hinblick auf Geschmack und Qualität überzeugt sind. 35 Prozent der Befragten gehen sogar davon aus, dass sie damit für ein bis zwei Tassen das beste Brühergebnis erreichen. 24 Prozent finden den Handfilter außerdem schnell, einfach und unkompliziert. Im Durchschnitt nehmen 43 Prozent den praktischen Kaffeebrüher häufiger als fünf bis sechs Mal pro zur Hand und 46 Prozent genießen dann ein bis zwei Tassen. 18 Prozent nutzen ihn nur, wenn sie gerade Muße haben; weitere 15 Prozent zu besonderen Feierlichkeiten. „Die Handfiltration kommt vor allem bei Kaffeekennern und Genießern gut an“, sagt Melitta-Barista Timon. „Sie lieben es, ihren Kaffee handgemacht zuzubereiten und ihren eigenen Geschmack zu treffen.

Leichtere Orientierung durch neues Verpackungs-Design

Allen Trendsettern macht es Melitta jetzt auch beim Kauf ihres Zubehörs zur perfekten Kaffeezubereitung leicht: Ab Herbst 2015 erhält das gesamte Kaffeefiltersortiment ein neues Verpackungsdesign. Dank einer klaren Farbgebung lassen sich die Sorten Original und Premium einfacher unterscheiden und die Produktvorteile auf einen Blick erfassen. Ebenfalls neu ist die erweiterte Zertifizierung: Die Filtertüten® Original, Gourmet und Gourmet Intense tragen dann den Blauen Engel. Die Produkte erhielten das Umweltsiegel für Holzfasern aus nachweislich nachhaltig oder naturnah bewirtschaftetem Anbau, den Verzicht auf Bleichmittel und der hohen Anforderung an die betriebliche Abwasserreinigung. Parallel zur externen Zertifizierung hat das Unternehmen sich selbst verpflichtet, seine Produkte in Sachen Nachhaltigkeit zu verbessern. Die Sorten Original, Gourmet, Gourmet Intense und Gourmet Mild hat Melitta seinem internen Zertifizierungsprozess für das Siegel „Mission Eco & Care“ unterzogen. Damit entsprechen sie nicht nur ökologisch, sondern auch sozial und ökonomisch den Nachhaltigkeitskriterien.


 

[1] Deutscher Kaffeeverband, Pressemitteilung 1. April 2015

[2] Usage&Attitude Studie Kaffeezubereitung, 310 Befragte, in Zusammenarbeit mit produkt&markt marketing research, Januar 2015

Der perfekte Pour Over Coffee – so geht’s

  1. Kaffee auswählen. Für einen Espresso ist der Kaffee fein, für einen Handfilterkaffee eher mittelgrob gemahlen.
  2. Vorbereiten. Zuerst einen der Kaffeefilter von Melitta® entlang der Doppelnaht falten und in den Melitta Porzellanfilter setzen. So schmiegt sie sich perfekt an den Porzellanfilter an.
  3. Anfeuchten. Den Melitta® Porzellanfilter auf einen Becher, eine Tasse oder eine Kanne stellen. Heißes Wasser langsam über den Filter gießen, so dass das Papier angefeuchtet ist. Praktisch: das heiße Wasser wärmt den Becher vor und der leckere Kaffee bleibt später länger heiß.
  4. Füllen. Den Filterkaffee ebenmäßig in den Filter geben. Als Faustregel: Auf 125ml Wasser kommt etwa ein Kaffeelot mit Kaffee (je nach Geschmack von 6 bis ca. 7,5g). Den Becher mit dem zuvor eingegossenen, heißen Wasser ausleeren.
  5. Anbrühen. Zunächst ein wenig des leicht abgekühlten Wassers (ideal sind 91-95°C) auf den Filterkaffee geben, so dass er knapp bedeckt ist. So quillt der Kaffee auf und der Geschmack des Kaffees kann sich hinterher besser entfalten.
  6. Brühen. Nachdem der Kaffee durch den Filter geflossen ist, das übrige Wasser in langsamen, kreisförmigen Bewegungen von außen nach innen nachfüllen, so dass der Kaffee im Filter aufsteigt.
  7. Perfektionieren. Bei Bedarf noch einmal nachgießen, bis der Becher oder die Kanne voll und die eigene Kaffee-Kreation vollendet ist.

Ein ausführliches Tutorial findet ihr auf der Melitta Website

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