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Top 7 Kaffee-Mythen Richtig oder falsch?

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Foto: Tchibo Buna Ethiopia Kaffeebohnen
Foto: Tchibo Buna Ethiopia Kaffeebohnen

Wussten Ihr, dass die Deutschen mehr Kaffee als Wasser trinken? Um Kaffee ranken sich Mythen, wie um kaum ein anderes Getränk. So verbindet jeder vierte Deutsche mit Kaffee eher negative Auswirkungen. Im Tchibo Kaffeereport 2015 wurden die Wirkungen des Kaffees gemeinsam mit brand eins wissen und statista genauer beleuchtet.

Mythos 1: „Kaffee trocknet aus!“

Falsch: Wissenschaftler der Universität Birmingham fanden heraus, dass Kaffee genauso zum Wasserhaushalt des Körpers beiträgt wie Wasser, vorausgesetzt der Körper ist an den Konsum von Koffein gewöhnt. Von einem dehydrierenden Effekt kann also keine Rede sein.

Mythos 2: „Koffein ist schlecht für das Herz!“

Falsch: Im Jahr 2011 untersuchten amerikanische Wissenschaftler in einer großen Populationsstudie mit 130.054 Teilnehmern das relative Risiko an Herzrhythmusstörungen zu erkranken. Ihr Ergebnis: Wer vier Tassen Kaffee oder mehr am Tag trinkt, hat ein deutlich geringeres Risiko an Rhythmusstörungen zu erkranken.

Mythos 3: „Kaffee macht süchtig!“

Falsch: Knapp 14 Prozent der Deutschen vermuten, dass Kaffee abhängig macht. Aber: Der Körper gewöhnt sich mit der Zeit an eine regelmäßige Zufuhr von Koffein und entwickelt daraufhin eine gewisse Toleranz. Morgenmuffel wird es wundern: Ohne Kaffee nicht aus dem Bett zu kommen ist Einbildung. Denn mit einer Abhängigkeit oder Sucht hat die Toleranz nichts zu tun. Allerdings: Wer plötzlich auf seine stets hohe Dosis Koffein verzichtet, kann kurzzeitig leichte Kopfschmerzen bekommen.

Mythos 4: „Weniger Kaffee für Schwangere und Stillende!“

Richtig: Da Koffein über die Plazenta direkt in den kindlichen Blutkreislauf gelangt, sollte eine Koffeindosis von 200 Milligramm pro Tag (entspricht ca. 2 Seite 2 von 3 Tassen) nicht überschritten werden. Frauen, die ganz sicher gehen wollen, können auf entkoffeinierten Kaffee ausweichen. Gut zu wissen: Koffein ist auch in Tee, Kakao und einigen Softdrinks enthalten.

Mythos 5: „Ein Espresso nach dem Essen hilft bei der Verdauung!“

Richtig: Die Bewegung des Darms wird durch Koffein, Säuren, Gerb- und Bitterstoffe im Kaffee stimuliert und die Sekretion von Gallenflüssigkeit angeregt. Beides fördert den Verdauungsprozess.

Mythos 6: „Kaffee kann vor Krankheiten schützen!“

Richtig: Langjähriger moderater Kaffeekonsum (3-5 Tassen täglich) kann das Risiko verringern an Diabetes Typ 2, Alzheimer und anderen altersbedingten Demenzformen sowie einigen Krebsformen zu erkranken. Welche Inhaltsstoffe diese schützende Wirkung entfalten, ist allerdings noch nicht vollständig erforscht. Es gibt Hinweise, dass im Kaffee enthaltene Antioxidantien dabei eine Rolle spielen könnten.

Mythos 7: „Kaffee wirkt sich auf den Cholesterinwert aus!“

Richtig: Die in den Bohnen enthaltenen Lipide können zu einem leichten – wenn auch unbedenklichen – Anstieg des Cholesterinwertes im Blut führen. Doch auch auf die Zubereitungsart kommt es an: In Papierfiltern und Kaffeepads bleiben die Lipide jedoch größtenteils hängen und der Cholesterinspiegel verändert sich kaum.

Der Tchibo Kaffeereport 2015 mit allen Grafiken und Detailergebnissen steht zum Download bereit unter www.tchibo.com/kaffeereport.

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