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Kaffee im Test: Tchibo Kaffa Forest Estate

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Tchibo Rarität Kaffa Forest Estate
Foto: Tchibo Rarität Kaffa Forest Estate

Zufällig habe ich die Rarität Nr. 6 /2012 in der Altmarkt Galerie entdeckt – den Kaffa Forest Estate auf Äthiopien.  Der Tchibo Kaffee-Experte Jan Wagenfeld hat diesen Kaffee ausgewählt.  Doch was macht diesen Kaffee zu etwas besonderem?

Die neue Rarität „Kaffa Forest Estate stammt aus dem südwestlichen Teil des abessinischen Hochlandes, zwischen den Flüssen Omoun Gojeb. Dort liegt die Provinz Kaffa. Der Legende nach, verdankt der Kaffee seinen Namen dieser Provinz, den hier sollen äthiopische Hirten das Geheimnis des Kaffees entdeckt haben. Mit sehr großer Wahrscheinlichkeit stammen von den äääthiopischen Coffea-Arabica Pflanzen, alle weltweit verbreiten Kaffeepflanzen ab. Die Menschen in dieser Region bauen ihren Kaffee noch traditionell an. Hier findet man keine riesigen Monokulturen.


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Der Kaffee reift eingebettet im ursprünglichen Regenwald. Die Kaffeefarm von Tadele Abreha, Kaffa Forest Estate macht da keine Ausnahme.  Im Schutz der Schattenbäume, ist ein ausgeglichenes Mikroklima, in dem Feuchtigkeit und Nährstoffe für die Kaffeepflanze optimal gespeichert werden.  Der kühlere Bode bewirkt, dass die Kaffeekirschen länger brauchen um heranzureifen. Sie bekommen so ausreichend Zeit, um ihren besonders intensiven, mild-fruchtigen Geschmack zu entfalten.

Mein Eindruck von diesem Kaffee

Tchibo Rarität Kaffa Forest Estate Bohnen
Foto: Die Tchibo Rarität Kaffa Forest Estate Bohnen

Wir haben hier ein relativ uneinheitliches Bohnenbild mit einer relativ hellen Röstung, die ideal für Filterkaffee, oder aber auch für die Stempelkanne gut geeignet ist.  Die Bohnen haben eine unterschiedliche Größe, dass hier wie auf der Packung versprochen, sich 100 % Arabica Bohnen  drin sind, bin ich versucht anzuzweifeln. Denn eine erste Sichtprobe hat mir auffällig viele kleine runde Bohnen, die wie Robusta Bohnen aussehen, neben den großen ovalen Bohnen gezeigt, essen Form wiederum typisch für Arabica Bohnen ist. Irgendwie werde ich hier nicht wirklich schlau draus und weiß nicht was ich davon halten soll. Worin die Unterschiede zwischen Robusta und Arabica Kaffee genau bestehen, könnt ihr hier nachlesen.

Nichtsdestotrotz, schmeckt mir dieser Kaffee sehr gut, auf wenn er doch recht spritzig ist, aber so sind nun mal die Ostafrikanischen Kaffees.  Auf der Packung steht, dass der Geschmack exotisch -mild mit Anklängen von Mandarine sein soll. Mit ein wenig Fantasie und Gespür konnte ich das nachvollziehen.

Dieser Kaffee trägt auch das Rainforest Alliance Siegel und rechtfertigt so den etwas höheren Preis von 5,25 € pro 250 Gramm. Wer ein wenig Abwechslung bei seinem Kaffee liebt und es ein wenig fruchtiger mag, wird hier sicherlich nicht enttäuscht werden.

 Nachtrag

Den Tchibo Mitarbeiter sind meine Zweifel was die Reinheit des Kaffees betrifft nicht entgangen und man versicherte mir, dass dieser Kaffee zu 100 % aus Arabica Bohnen bestehe. Darüber hinaus gab man mir den Hinweis, dass in Äthiopien keine Robusta Bohnen angebaut werden.  Also vertraue ich mal den Aussagen der Tchibo-Mitarbeiter, schließlich haben die ja eine guten Ruf zu verlieren. Ich hoffe, es wurde auch klar, dass ich beim einer Aussage zu Anfangs mir nicht ganz sicher war. Schwankungen bei Größe und Form können bei einem Naturprodukt nun mal auftreten. 😉

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