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Starbucks-Mitarbeiter in Chile Streiken

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Seit Montag sind Mitarbeiter der US-amerikanischen Coffeeshop Kette im Hungerstreik.

In Santiago de Chile streiken die Starbucks-Mitarbeiter für höhere Löhne. Seit Montag haben sie ihren Arbeitskampf intensiviert und sind in den Hungerstreik getreten, berichtet die linke Website amerika21.de Rund 200 Mitarbeiter von Starbucks Chile sollen an dem Streik seit 19 Tagen beteiligt sein.


Bild: Streikende Starbucks Chile Mitarbeiter | (c) iww.org

Ihre Forderung nach höhere Löhne begründen sie wie folgt, „trotz Gewinnsteigerungen von rund 145 Prozent gab es bei dem chilenischen Starbucks-Ableger seit acht Jahren keine Anhebung des niedrigen Lohns.“

In seiner öffentlichen Erklärung betont Starbucks, dass die Löhne für die Branche überdurchschnittlich seien, ausserdem gäbe das Unternehmen genug Ausgleichsleistungen.

Trotz meiner eher positiven Meinung zu Starbucks, offenbart diese Aktion doch einen Schandfleck auf Starbucks Chile, den das Unternehmen schleunigst reinwaschen sollte. Wie glaubwürdig ist ein Unternehmen, das seinen Kunden und der Kaffeebranche Nachhaltigkeit und soziales Engagement vorpredigt und selber seinen Hinterhof nicht sauber hält?

Gerade wir in Deutschland sind empfänglich für solche schlechten Nachrichten, die ein US-Unternehmen in den Schatten stellt. Ich hoffe, dass das Unternehmen, so wie die Belegschaft, hier eine sinnvolle Lösung finden werden.

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