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Starbucks Coffee College 2011 in Lausanne

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Lausanne – Am 30. Juni fand das Starbucks Coffee College in der SCTC (Starbucks Coffee Trading Company) statt. Die US Kaffeekette informierte mehre Journalisten über Kaffee und die Förderung des nachhaltigen Anbaus durch Starbucks. Ich war auch vor Ort und konnte einen tiefen Einblick in das Unternehmen gewinnen.

Ich musste am Donnerstag früh um 5 Uhr aufstehen, um 6:50 Uhr ging es mit dem Flieger nach Zürich und von dort aus weiter nach Genf und dann weiter mit dem Zug nach Lausanne. Doch wieso eigentlich Lausanne in der Schweiz? Das fragten wir uns alle, die dort angereist sind. Die wenigsten von uns wissen, dass 3/4 des globalen Kaffeehandels über die Schweiz bzw. Lausanne abgewickelt wird. Das erklärt zumindest die Location und ich habe wieder etwas dazu gelernt.

Gegen Mittag kam ich also auch im Hotel Vicoria in Lausanne an. Dort wurden wir von einer netten Starbucks Mitarbeiterin empfangen. Gemeinsam sind wir dann in die Starbucks Coffee Trading Company gegangen. Im SCTC sind zu uns Colman Cuff (Managing Director VP, Coffee & Tea) und Ross Shadix (Managing Director von Starbucks Deutschland) gestoßen.

Colman Cuff hat uns über das Shared Planet Programm von Starbucks aufgeklärt und uns über die Hintergründe des Kaffeeanbaus informiert. Er berichtete uns, dass sich das Unternehmen dazu verpflichtet hat, ausschließlich Kaffee von höchster Qualität zu kaufen, der verantwortungsvoll angebaut wurde und unter ethisch einwandfreien Bedingungen bezogen wurde. Bis 2015 sollen 100 % aller Kaffees bei Starbucks, durch Dritte geprüft oder zertifiziert sein. Aktuell sind es schon 84 % aller Kaffees. Am liebsten hätte man schon jetzt alle Kaffeebohnen aus nachhaltigen Anbau und fairen Handel, doch leider kann der aktuelle Kaffeemarkt nicht die gewünschte Menge liefern. Starbucks errichtet deswegen in den Kaffeeanbauländern Farmer Support Center, die die Kaffeebauern mit entsprechenden Know-how schulen, damit in Zukunft die gewünschte Menge an nachhaltig angebauten Kaffee geliefert werden kann. In den Starbucks Farmer Support Centern vermittelt man den Bauern verantwortungsvolle Anbaumethoden, die die Qualität und den Ertrag der Kaffeeplantagen steigern.

Nachdem wir also mehr über die Firma und den Kaffeeanbau erfahren haben, sind wir dann noch ins Testlabor von Starbucks gegangen, wo wir alle Kaffees der Reihe nach testen konnten. Also mein Favorit ist ganz klar der Starbucks Sumatra Extra Bold Kaffee.

Coffee College 2011 in Lausanne Bilder


Dann hat uns noch Diedier über den Kaffeeröstungsprozess aufgeklärt. Ich habe mal dazu ein kleines Video zusammen geschnitten.
[youtube CiCzOdTRIKY]
Zum Schluss haben wir alle noch selber einen Cappuccino bereitet. Diedier zeigte uns, wie man einen Starbucks Cappucino zubereitet, und wie man die Milch dafür richtig aufschäumt. Besonders interessant fand ich den Clover, der neben den Kaffeevollautomaten stand. Das ist ein neuartiger Kaffeeautomat, der den Kaffee wie in einer French Press zubereitet. Diese Maschine gibt es nur bei Starbucks und noch nicht in Deutschland, soll aber bald auch hier in den Stores zum Einsatz kommen. Auf Youtube habe ich ein tolles Demo Video über den „Starbucks Clover“ gefunden.
[youtube 3dek2lKcSCQ]
Nachdem wir alle Infos über Kaffee, den Anbau, die Röstung in uns aufgesogen hatten, und jeder seinen Cappuccino selbst zubereitet hat, haben wir das Starbucks Coffee College Zertifikat erhalten.

Den Abend haben wir dann mit einem gemeinsamen Abendessen ausklingen lassen. Ein anstrengender Tag neigte sich dem Ende zu, und ich bin nach über 17 Stunden auf den Beinen in meinem Hotelbett, wie ein Stein gefallen. Komischerweise hat mich der viele Kaffeekonsum nicht am einschlafen gehindert.

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