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Privat Kaffee Rarität Nr. 1 2015: Kenya Kahawa

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Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten, 9 Sekunden

Tchibo Rarität Nr.1/ 2015 Kenya Kahawa
Foto: Die Tchibo Rarität Nr.1/ 2015 Kenya Kahawa

Die erste Tchibo Rarität für 2015 kommt aus Kenia. Sie trägt den Namen Kenya Kahawa und wie der Name andeutet handelt es sich hier um Kaffeebohnen, die an den Hängen des Mount Kenya Massivs wuchsen.  

Tchibo fördert seit 2009 in der Mount-Kenya Region die Kaffeefarmer im nachhaltigen Anbau von Kaffee, sodass diese Rarität das Rainforest Alliance Nachhaltigkeitssiegel tragen darf. Das Klima und die Anbaulage von über 1600 Metern sind perfekt für einen Spitzenkaffee. Wir haben hier ein sehr mildes und regenreiches Klima, was eigentlich eher untypisch für die Ostafrikanische Savanne ist. Der vulkanische Boden mit seinen reichen Nährstoffen und hohen Mineralgehalt bietet zudem beste Wachstumsbedingungen für die Borubon- Arbaica Pflanzen.

Die Bohnen

Kenya Kahawa Kaffeebohnen
Foto: Die Kenya Kahawa Kaffeebohnen

Die Kaffeebohnen haben eine relativ dunkle Röstung und eine schöne große ovale Form, so wie ich es bei eine Arabica-Bohne erwarte. Für den Kenya Kahawa wurden auschließlich Kaffeebohnen der Varität Bourbon verwendet.

Zubereitung

Handfilter und French Press
Foto: Handfilter und French Press von Tchibo

Die Kenya Kahawa Bohnen habe ich einmal zum Kaffeetest in meinem Tchibo Handkaffeefilter und meiner kleinen Tchibo Stempelkanne zubereitet. Ich habe jeweils 10 Gramm Kaffeebohnen abgewogen. Für den Filterkaffee habe ich die Bohnen sehr fein mit den Mahlgraf 1 gemahlen und für die French Press mit dem Mahlgrad 7.

Kenya Kahawa Kaffeetassen
Foto: Kenya Kahawa Kaffeetassen

Beide Kaffees haben ca. 6 Minuten gebraucht. Die Linke Tasse ist mit Filterkaffee gefüllt und die Rechte mit Kaffee aus der French Press.

Unterschiede zwischen Kaffe aus demFilter und der Stempelkanne

In den beiden Fotos unten könnt ihr sehr gut die Unterschiede zwischen beiden Zubereitungsmethoden sehen.

Kenya Kahawa Filterkaffee
Foto: Nahaufnahme vom Kenya Kahawa Filterkaffee

Der Filterkaffee ist ein wenig dunkler und auf seiner Oberfläche bilden sich fast unsichtbare Schlieren, so wie man sie auch erkennt wenn sich ein feiner Ölfilm auf Wasser absetzt.

Kenya Kahawa French Press kaffee
Foto: Nahaufnahme vom Kenya Kahawa French Press Kaffee

In dem French Press Kaffee könnt Ihr noch die vielen kleinen feinen Kaffeepartikel erkennen, die fast wie kleine Sterne im Nachthimmel glänzen, wenn sie von einer Lichtquelle angestrahlt werden.

Eckdaten zum Kenya Kahawa

  • Name: Kenya Kahawa
  • Herkunft: Kenia aus dem Süd-Westen des Mount-Kenya-Massivs
  • Farm/ Gründer: Mehrere Kleinbauern bauen die Arabica-Pflanzen an.
  • Varietäten: Nur Bourbon-Arabica
  • Geschmack: Voller Körper mit fruchtigem Noten von Schwarzer Johannisbeere
  • Anbau/ Lage: Ab 1600 Meter über dem Meeresspiegel in einem milden und regenreichen Klima
  • Boden: Rote vulkanische Böden mit hohen Mineralien und Nährstoffanteil
  • Preis: 9,99 € / 500 g

Fazit & Geschmack

Die fast 10 € für 500 Gramm Kaffee sind dem nachhaltigen Anbau geschuldet und ich zahle gerne etwas mehr für nachhaltig angebauten Kaffee. Der Geschmack trifft so ein, wie Tchibo ihn selber beschrieben hat, nämlich vollmundig mit feinen Noten von Schwarzen Johannisbeeren. Vom Geschmack her mag ich den Kenya Kahawa Kaffee als Stempelkannenkaffee lieber, als aus dem Filter. Die fruchtig-spritigen Johannisbeer Noten kommen aber als Filterkaffee besser zu Geltung.

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2 Kommentare

  1. 28. Februar 2015 um 22:08

    Hallo Sammy,

    was für ein schönes vergleichendes Coffeetasting. In der deutschsprachigen Kaffee-Blogger-Landschaft sieht es gerade finster aus (ist jedenfalls mein Eindruck). Schön das ihr noch dabei seid 🙂 Ich versuche jetzt auch regemäßig zu schreiben (gerade klappte es auch sehr gut). Ein neues Design bekommt mein Blog auch bald verpasst. Ich schaue hier jetzt öfter rein.

    Beste Grüße aus Berlin nach Dresden,
    Arne

    • 1. März 2015 um 07:57

      Hallo Arne,

      vielen Dank für die aufmunternden Worte.

      Beste Grüße zurück

      Sammy