Moers Café

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Meine Heimatstadt Moers hat eine eigene Kaffeemarke. Unter dem Verbund „die Rheinische Affaire“ haben sich Engagierte aus Stadtverwaltungen, Vereinen und Weltläden zusammengeschlossen und vermarkten Städtekaffees.

Moers als Mittler zwischen Rheinland und Ruhrgebiet hat sich diesem Verbund mit angeschlossen. Der Kaffee besteht aus 100 % BIO-Arabica Kaffeebohnen und ist fair gehandelt. Seit Herbst 2008 gibt es ihn den Moers Café. Man kann ihn im Weltladen Moers kaufen. Er hat einen milden und aromatischen Geschmack, das kommt von der schonenden Langzeitröstung.

Der Moers Kaffee
Bild: Der Moers Kaffee

Was fairgehandelter Kaffee für die Kaffeebauern bedeutet:

  • Mit dem Preis bezahlt man einen angemessenen Mindestpreis plus einen 10 %-igen Entwicklungsaufschlag.
  • Der höhere Arbeitsaufwand für den ökologischen Anbau wird mit einem 15 %-igen Bonus vergütet.
  • Die Ernte wird vorfinanziert, damit sich die Bauern nicht verschulden müssen
  • Dauerhafte Partnerschaften ermöglichen den Kooperativen eine langfristige Planung
  • Die Gleichberechtigung von Frauen wird gefördert.

Der moerser Kaffee wird von El Punete nach Deutschland importiert. Der Moers Café besteht aus Bohnen, die aus Kolumbien, Bolivien und Nicaragua stammen. Alle drei Länder Südamerikas zählen nicht gerade zu den reichsten der Erde und die Menschen dort sind auf die Landwirtschaft angewiesen.

Wer fair gehandelten Kaffee trinkt, bekämpft  indirekt den Drogenanbau in der Region, denn häufig sind die Bauern dazu gezwungen Kokain anstatt Kaffee anzupflanzen. Die Weltmarktpreise für Kokain sind eben viel höher, als für normal gehandelten Kaffee.

Deswegen brauchen wir immer mehr fair gehandelte Produkte in den Supermärkten. Nur so haben die Bauern in der dritten Welt eine Chance ihre Familien zu ernähren.

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