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Kaffeetest: Tchibo BLACK ’n WHITE

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Tchibo Black 'n' White
Foto: Der Tchibo Black ’n‘ White auf meinem Laptop

„It Don’t Matter If You’re Black Or White“ – Diese Zeile kennen wahrscheinlich noch viele aus dem Michael Jackson Song Black ’n‘ White. Und für alle jüngeren Semester hier gibt es das Musikvideo, damit ihr eure Bildungslücke schließen könnt. 😉

Aber wollen wir uns aus den Untiefen der Popkultur begeben und uns auf diesen neuen Kaffee von Tchibo konzentrieren. Tchibo hat hier einen neuen Filterkaffee kreiert, der sowohl mit als auch ohne Milch schmecken soll. Auf den Geschmack komme ich später nochmal zurück. Denn laut einer Umfrage trinken die Deutschen ihren Kaffee am liebsten mit Milch (72 %)und nur fast ein Drittel mag ihn pur.  Tchibo wollte einen Kaffee rösten, der allen schmeckt.  Die Kaffeebohnen für den Black ’n White Kaffee wurden aufwendig geröstet. Erstens gab man ihnen das dreifache an Zeit im Röster und ein Teil der Bohnen wurde nicht ganz so dunkel geröstet. Die Langzeitröstung soll für volles Aroma und weniger Säure im Kaffee sorgen.

Am 13, April kommt der Kaffee dann für 4,99 € je Pfund in die Läden und für 2,69 € kann man sie ihn  als Cafissimo Kapseln kaufen.

Mein Eindruck von diesem Kaffee

Tchibo hat meiner Meinung nach die Quadratur des Kreises versucht. Ein Kaffee der allen Vorlieben entspricht, kann nur mittelmäßig werden, so mein erster Eindruck, bevor ich diesen Kaffee getrunken habe. Dieser Eindruck wurde dann leider später beim Verkosten auch noch unterboten. Er schmeckte ein bisschen wie eine viel zu lang geröstete Starbucks Christmas Blend. Das dieser Kaffee dreimal länger als normaler Tchibo Kaffee geröstet wurde schmeckt man selbst als Laie sofort. Die deutlichen Anklänge von Kohle und Rauch schmeckt jeder sofort!  Er ist quasi eine Ruhrpott Edition. Tchibo spricht hier lieber von vollmundigen Geschmack.  Ehrlich gesagt, schmeckt mir dieser Kaffee überhaupt nicht, sorry Tchibo aber ihr könnt das viel besser. Ich weiß, dass ihr es viel besser könnt.

Black 'n' White Kaffee
Foto: Black ’n‘ White Kaffee im Test

Diesen Kaffee kann man eben nur in Starbucksmanier mit ganz viel Milch und Sahne trinken. Der Anspruch von Tchibo eine Kaffee zu kreieren der jeden Kaffeetrinker gefällt spreche ich diese Kaffee somit ab, denn als leidenschaftlicher Kaffeetrinker, der seinen Kaffee am liebsten pur trinkt, ist dieser Kaffee eine Zumutung. Meine Frau, die ihren Kaffee am liebsten mit Milch trinkt, kommt mit ihm klar.

Ich verstehe nicht welcher Hund das Tchibo geritten hat. So wie ich der Verpackung entnehme, ist de Kaffee auch nicht zertifiziert worden. Ansonsten schreibt sich Tchibo Nachhaltigkeit gerade bei Kaffee auf die Fahne. Bei diesem Kaffee scheint es nicht der Fall zu sein. Dafür ist der Kaffee schön billig. Die Masse de Deutschen (72 %), die ihren Kaffee eh lieber mit Milch verpantschen wird es wahrscheinlich gar nicht erst auffallen.

Ich will nicht nur über Tchibo meckern. Wer einen wirklich wundervollen Kaffee von Tchibo trinken möchte, sollte einen großen Bogen um den Black ’n White machen und den Barista Espresso kaufen. Der kostet auch auf das Pfund herunter gerechnet nur 1,50 € mehr. Auch die aktuelle Tchibo „Rarität“  schmeckt mindestens um vier Klassen besser.

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