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Kaffee selbst anbauen

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Es gibt eine Menge besonderer Kaffeesorten und erlesene Bohnen aus aller Welt. Der berühmte aber auch umstrittene Kopi Luwak oder der wuchtige Waldkaffee Äthiopiens könnten an dieser Stelle exemplarisch genannt werden. Doch wie wäre es, den wohl exklusivsten Kaffee der Welt zu genießen? Einen Kaffee nämlich, den man selbst angebaut und geerntet hat!

Das liebste Genussmittel der Deutschen

Lächelnde kaffeetrinkende Frau
Foto © Eric Hood/iStockphot

Nichts trinken wir lieber! Nicht einmal Mineralwasser verzehren wir so exzessiv wie Kaffee. Der erste Gang im Büro führt meistens zur Kaffeemaschine und selbst daheim stehen Kaffeevollautomaten von DeLonghi, auf die jeder Gastronom neidisch sein könnte. Seinen ganz eigenen Kaffee anzubauen ist übrigens auch kein Hexenwerk. An dieser Stelle wollen wir unseren Lesern erklären, worauf zu achten ist: Um den Kaffeebaum, der die begehrten Bohnen trägt, mit Hilfe eines Samens zu kultivieren, entfernt man lediglich die Kaffeebohne aus dem Inneren einer frischen Kaffeefrucht und pflanzt diese, in einen mit Humus angereichte, locker aufgeschichteter Erde gefüllten Topf. Wichtig ist hierbei, dass man die Bohne nicht zu tief und zu fest vergräbt. Stattdessen wird sie lediglich leicht mit Erde bedeckt und an einem um die 20° C warmen Ort untergebracht. Kaffee zu sähen ist also ziemlich einfach und wenn man sich genau an die oben aufgeführten Vorgaben hält, wird er bereits nach wenigen Wochen zu keimen beginnen. Sind die ersten Blättchen zu sehen, kann der Kaffee umgetopft werden. Die Vermehrung durch Stecklinge ist übrigens ebenfalls möglich, aber ein wenig umständlicher. Wenn der Kaffee dann gedeiht, ist die richtige Pflege ganz besonders wichtig. Das Kaffeebäumchen ist robuster als man zunächst annehmen würde und kann zum Beispiel auch problemlos als Zimmerpflanze verwendet werden. Eine optimale Zucht findet natürlich in einem Gewächshaus bei gleichbleibender Temperatur statt. Auf diese Weise wird die Ernte vermutlich auch wesentlich reicher ausfallen. Es ist darauf zu achten, dass die Pflanze nicht gar zu viel Sonne abbekommt und am Ende vertrocknet. Während der kühleren Wintermonate reichen der Pflanze 18° C eigentlich voll und ganz. Sollte es ihr dann doch einmal zu kalt werden, signalisiert sie ihre Unzufriedenheit, indem sie ihre Blätter einrollt. Sorgt man dann für etwas mehr Wärme, wird sie sehr dankbar reagieren. Im Winter muss sie auch weniger gegossen werden.

Die Ernte einfahren

Bevor geerntet werden kann, muss der fleißige Kaffeebauer vor allem eines haben: Geduld! Der Kaffeebaum beginnt für gewöhnlich drei Jahre nach seiner Anzucht damit, Blüten und Früchte auszubilden. Danach dauert es noch ein Jahr, bis die Kaffeekirschen wirklich reif sind. Knackt man jetzt die Hülle der Frucht, kommt die Bohne zutage!

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