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Kaffee im Test: Der Tchibo Kopi Gayo

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Geschätzte Lesezeit: 1 Minuten, 54 Sekunden

Tchibo Kopi Gayo Verpackung
Foto: Der Tchibo Kopi Gayo

Tchibo bietet seit heute eine neue Rarität in seinen Läden an, den Kopi Gayo aus Indonesien an.

Herkunft

Dieser Kaffee stammt aus der indonesischen Provinz Aceh. Einige von euch werden sich noch an den starken Tsunami erinnern der diese Provinz vor einigen Jahren verwüstet hatte und eine weltweite Hilfsbereitschaft für die Opfer dieser Naturkatastrophe ausgelöst hatte.

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Die Kaffeebohnen stammen von den Kleinbauern, die sich zu der Kooperative Kooperative KSU Burni Bies Gayo zusammengeschlossen haben. Sie wachsen in der Hochlandregion, der indonesischen Insel Sumatra, auf Höhenlagen von 1.300 bis 1.600 Metern. Das sind ideale Anbaubedingungen für Kaffee.

Vulkansee Laut Tawar
Ansicht auf den Vulkansee Laut Tawar

Rund um den Vulkansee Laut Tawar bauen die Farmer ihren Kaffee an. Direkt um den see befinden sich die Berge mit den Kaffeeplantagen.

Bohnen

Die Kopi Gayo Kaffeebohnen
Foto: Die Kopi Gayo Kaffeebohnen

Die Bohnen sind recht dunkel geröstet worden. Mich haben sie schon fast an einen Starbucks Roast erinnert. Teilweise sind die Bohnen mit eine leicht ölig-glänzenden Film überzogen. Für das Auge sieht das echt klasse aus. Auch konnte ich keinen Bruch bei den Bohnen feststellen, alle hatten eine schone ovale Form.

60 Gramm Kopi Gayo Bohnen
Foto: 60 Gramm Kopi Gayo Bohnen

Für die Zubereitung habe ich 60 Gramm Kopi Gayo Kaffeebohne abgewogen. Tchibo selber empfiehlt nur 6 bis 6 Gramm je Tasse (180 ml). Die Hälfte (30 g) hätte also genügt, laut Tchibo.

French Press Kopi Gayo Kaffee
Foto: Meine French Press mit Kopi Gayo Kaffee

 

Dann  habe ich sie grob gemahlen und in meiner French Press 5 Minuten ziehen lassen. In der Zwischenzeit kann man den Tisch decken und sich einen kleinen Snack zum Kaffee organisieren. ich habe dazu eine leckeren Schoko-Keks gegessen.

Fazit

Der Kopi Gayo kostet im Laden  10,99 € je Kilogramm. Das ist schon ein recht stolzer Preis für einen Kaffee, allerdings ist dieser hier auch wie alle anderen Raritäten mit einem Nachhaltigkeitszertifikat ausgezeichnet, in diesem Fall mit dem Rainforest Alliance Zertifikat. Es ist für mich wichtig, dass mein Kaffee nachhaltig angebaut wird, schließlich möchte ich auch in Zukunft meine Kaffee trinken können.

Kommen wir zum Geschmack des Kaffees. Wie ich oben schon angedeutet habe, sind 60 Gramm Kaffeepulver für einen Liter Wasser viel zu viel gewesen.  Der Kaffee schmeckte also dementsprechend stark.  Nichtsdestotrotz konnte ich die Säure im Kaffee auch herausschmecken , die dem Kaffee seien fruchtige Note geben.  Ich hätte mir eher eine schonende Trommelröstung für diesen Kaffee gewünscht, wie bein Barista Espresso von Tchibo. Dieser Kaffee ist schwer und vollmundig und für Personen geeignet, die einen richtig starken und spritzigen Kaffeegeschmack mögen.

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