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Kaffee hilft!

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Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten, 14 Sekunden

Hier sitze ich also mit meinem Kaffee und sinniere über Handytarife. Einige Entscheidungen habe ich eben schon getroffen: „Einen – großen – ent-koffeinierten – Vanilla Latte, bitte.“ Danke, Coffee-Shop dessen Namen ich hier nicht nennen werde, für die Festigung meines Selbstwertgefühles, nachdem ich so viele andere Möglichkeiten auszuschließen fähig war. Und das für nur grobe 5 €.

‚Für fünf‘ und der Fluß des Lebens

Also: ich denke über Handytarife nach. Über den Familientarif für fünf, zum Beispiel. Passt ja. Einen Mama, einen Papa, einen Brüderchen und einen in Reserve. Selbst ins Ausland könnten wir damit für nicht ganz so teuer in Verbindung bleiben. Gar nicht so unpraktisch. Wer weiß schon, wo einen das Leben so hintreibt. Wüstensand aus Afrika landet ja schließlich auch auf Teneriffa – also sollte man immer mit allem rechnen. Ich versuche, tief in meinen Kaffee hineinzusehen. Klappt nicht. Der Milchschaum ist im Weg. Nun gut – ich durchstoße ihn mit meinem Löffel, um mir zumindest eine Portion davon genüsslich in den Mund zu schieben.
Und weiter: Es gibt super ‚Flat’s‘ zum Surfen.
Vor meinem geistigen Auge sehe ich schaumgekrönte Wellen, ein pinkes Board unter meinen Füßen, ich stehe, ich stehe und reite! … Platsch.
Mist, nicht mal in meinem Kopf bin ich eine Sportskanone.
Gib mir einen süßen Schluck! Trost muss sein!

Ein neuer Versuch

Den da – ja, den gibt es auch noch: Der für Freunde weltweit. Auch für fünf. Ob meine Familie wohl als „Freunde“ durchgeht? Muss ja niemand wissen, dass sie meine echte Familie sind und nicht nur die frei gewählte! Wie gut, dass ich nicht katholisch bin. So muss ich diese Gedanken über einen gezielten Täuschungsversuch wenigstens nicht beichten. Entschieden habe ich mich aber noch nicht. Ich hatte wohl noch nicht genug Koffein in meinem Therapie-ersetzenden Coffee-Shop und entscheide, mir gleich noch Nachschub zu holen. Huch – welch Freude: da war wieder eine!

Ein großes zu Hause

Die Variante, in der Kneipe um die Ecke noch ‚zu Hause‘ zu sein ist auch immer witzig. Ich hoffe nur, dass ich selbst am Ende nicht verwirrt bin, wo ich nun eigentlich wohne, wenn mein Handy an so vielen unterschiedlichen Orten erzählt, ich sei bereits dort. Ach, zur Not frage ich nach einer Straßenkarte. Und im Zweifel findet sich bestimmt irgendwo eine gemütliche Couch für gestrandete Adressverwirrte. Oder ich rufe Mama an. Die hat dann ja keine Falschinformation vor der Nase und mit etwas Glück erinnert sie sich an den Straßennamen und die Hausnummer zu meiner Wohnung! Den Rest schaffe ich dann sicher wieder allein. Ja, dieser Laden hier ist wirklich Gold wert! Wo wäre ich nur, wenn ich jetzt nicht hier wäre?

Worüber Frau so wirklich nachdenken muß

Und ich treffe eine weitere Entscheidung. Wo ich gerade schon so in Fahrt bin. Ich werde einfach die nächste Tasse meiner heißen Liebe mit jeder mir möglichen Faser meines Seins genießen. Himmelherrgott – ich bin eine Frau! Ich muss über solchen Quatsch nicht nachdenken! Ich darf einfach Kaffee trinken und so gut aussehen, wie ich nur kann. Also mache ich das jetzt auch! Prost!

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