Kaffee aus Südafrika

0
Shares
Pinterest Google+

Geschätzte Lesezeit: 1 Minuten, 36 Sekunden

Südafrika ist bekannt für seinen Rooibostee, der im Südwesten Südafrikas in den Cederbergen angebaut wird. Aber Kaffee aus Südafrika? Das ist bei uns eher unbekannt.

Im Nordosten Südafrikas, zwischen dem Bergkönigreich Lesotho und Mozambique befindet sich non ein Teil Südafrikas, dass noch innerhalb des sogenannten Kaffeegürtels liegt. Zwischen dem 23. Grad nördlicher Breite und und dem 25. Grad südlich Breite der Äquators erstreckt sich die Anbauregion für Kaffee.

Bild: Anbaugebiete von Coffea Robusta und Arabica

Würziges und vollmundiges Aroma und eine leicht säuerliche Note kennzeichnen den Kaffee aus Südafrika. Er reift qasi in den südlichsten Kaffeefarmen der Welt. Da wäre z.B. die Beaver Creek Coffee Farm, die sich in Port Edward im Süden der Provinz KwaZulu-Natal am indischen Ozean befindet.

Der erste Coffea Arabica Baum wurde 1986 gepflanzt. Nur drei Jahre später konnten die Besitzer zum ersten Mal ernten. Zum Kaffeerösten werden seit 1994 die Kaffeebohnen aus aller Welt importiert. Übrigens die Rarität des St.Helena Kaffees, wird mit dem Postschiff der Royal Navy Kapstadt verschifft und von dort aus in die ganze Welt weiterverkauft. Die Farm entwickelte sich rasch von einem kleinen Familienunternehmen zu einem stattlichen Produzenten und Röster der edelsten Kaffeesorten der Welt. Dennoch die Kaffeemengen sind im Vergleich zu Farmen aus anderen Ländern, eher gering.
Kaffee aus Südafrika von der Beaver Creek Farm
Bild: Kaffee aus Südafrika von der Beaver Creek Farm | (c) Hersteller

Für Kaffeeinteressierte bietet die Beaver Creek CaffeeFarm tägliche Führungen und eine Verkostung an. Dabei werden den Besuchern die unterschiedlichen Kaffeeregionen und -varietäten der Welt vorgestellt und Einzelheiten über den Kaffeeanbau in Südafrika sowie das Mysterium des perfekten Kaffeegenusses offenbart. 250 Gramm Kaffee aus der 2010 Ernte der Farm kosten übrigens 46,75 Südafrikanische Rand im Online-Shop , was ungefähr 4,50 € entspricht.

Südlicher in ca. 100 Km Entfernung, befindet sich in Port St. Johns die Kaffeefarm der Transkei Coffee Company, die derzeit in Zusammenarbeit mit Beaver Creek aufgebaut wird. Die 25 Hektar große Plantage entsteht als Teil eines sozialen Projekts, welches das Ziel vefolgt, der örtlichen Community Technologien und Know-How für einen nachhaltigen und ökonomisch eigenständigen Existensaufbau zu vermitteln, um gegen die ländliche Not und die Stadtflucht anzukämpfen.

Neben guten Wein und dem bekannten Rooibos-Tee kann man also auch in Südafrika angebauten Kaffee trinken. Wer hätte das von uns gedacht?

Vorheriger Artikel

Starbucks.de im neuen Webdesign

Nächster Artikel

Interview mit Thomas Brinkmann von der Kaffeeschule Hannover