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Indian Pearl Mountain im Test

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Geschätzte Lesezeit: 1 Minuten, 44 Sekunden

Säurarm, samtig-würziges und vollmundiges Aroma

Zum Vatertag teste ich den Indian Perl Mountain Kaffee von der Rösterei Mailänder aus Neunkirchen im Saarland. Die Arabica Kaffeebohnen kommen aus den Westghats in Indien. 250 g von diesem Kaffee kosteten mich 5,60 €. Das ist ein relativ stolzer Preis.

Indian Pearl Mountain
Foto: Indian Pearl Mountain

Alles fing mit einer E-Mail an, die Röstereibetreiber wiesen mich darauf hin, dass ihre Rösterei noch nicht in unserem Röstereiverzeichnis aufgenommen sei. Neugierig wie ich bin, schaute ich mir zunächst die Webseite mit den Shop an und habe mir gleichein Päckchen Indian Pearl Mountain Kaffee bestellt.

Herkunft

De Indian Pearl Mountain kommt aus den indischen Westgahts Gebirge. Das ist eine Bergkette, die vom Süden des Lande bis in den Norden verläuft.

Westghats Gebirgskette
Foto von Wikipedia: Indien und die Westghats Gebirgskette

Der Kaffee wächst in einem von Regenwäldern bedeckten Hängen in einer Höhe von 1200 Metern bis maximal 1800 Metern. Das Klima in Indien ist für den Kaffeeanbau ideal, auch wenn man mit Indien, eher Tee in Verbindung bringt, der Kaffee aus diesem Land schmeckt mir sehr gut. Auch eine andere Kaffeerarität stammt au sdieser Region, der Malabar Monsoon Kaffee. Der Gebirgszug ist eine natürliche Grenze zwischen West und Ostindien. Ein Großteil des Monsoonregens bleibt hier in den Bergen hängen.

Die Kaffeebohnen & Röstung

Indian Pearl Mountain Kaffeebohnen
Foto: Indian Pearl Mountain Kaffeebohnen

Die Kaffeerösterei Mailänder hat eine guten Job gemacht. Der Kaffee weist eine relativ helle Röstung, fast blonde Röstung auf. Wie ihre sehen könnt haben wir schöne große Arabica Bohnen mit der Kamera eingefangen. Bruchbohnen konnte ich auf den ersten und zweiten Blick nicht entdecken.

Zubereitung

Indian Pearl Mountain Kaffeepulver mit Mahlgrad 7
Foto: Indian Pearl Mountain Kaffeepulver mit Mahlgrad 7 gemahlen

Für die Zubereitung in meiner Stempelkanne habe ich den Kaffee grob gemahlen, also mit Mahlgrad 7. Wer ihn als Filterkaffee brühen möchte, kann natürlich noch einen feineren Mahlgrad verwenden.  Für einen  Espresso würde ich die Bohnen nicht verwenden, dafür ist die Röstung viel zu hell.

Fazit

Das Geschmacksversprechen, das die Rösterei auf dem Label verspricht wird voll eingehalten. Der Kaffee ist säurearm, samtig-würzig und hat ein vollmundiges Aroma. Der Preis ist relativ hoch dafür, dass kein Label als Rechtfertigung für den erhöhten Preis dient.  Wer diesen Kaffee kauft, bekommt aber eine soliden Kaffee der handwerklich einwandfrei geröstet ist.

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3 Kommentare

  1. Julia von Meinpad
    1. Juni 2014 um 19:27

    Guten Tag,

    den Preis finde ich absolut nicht stolz, wenn man mal beachtet welche Qualität die Bohnen haben. Für mich hört sich das alles echt anständig an und den Preis finde ich für die indischen Bohnen sehr passend. Das sie munden, davon würde ich ausgehen, dennoch sind Bohnen aus anderen, unüblicheren Ländern, geschmacklich sehr gewöhnungsbedürftig. Vorallem indische Bohnen haben mich schon öfter überrascht.
    Kleiner Tip: In der Überschrift meinen Sie sicherlich „vollmundiges Aroma“
    Grüße, Julia
    von Meinpad

    • 2. Juni 2014 um 07:29

      Hallo Julia,

      geschmacklicl sind die Bohne wirklich sehr gut. Ich bin es nur gewohnt, dass höhere Kaffeepreise mit einem Nachhaltigkeitslabel legitimiert werden.

  2. 27. Juli 2014 um 16:37

    Geschmack ohne ende