Grüner Kaffee beim Abnehmen

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Rohkaffee vs. gerösteter Kaffee
Foto: Rohkaffee vs. gerösteter Kaffee

Grüne Kaffeebohnen werden mittlerweile nicht mehr nur online, sondern auch in Cafés angeboten. Grüne Kaffeebohnen sind ungeröstete Samen der Pflanze mit der Bezeichnung Coffea Arabica. Während des Röstverfahrens werden die in den Kaffeebohnen enthaltenen wertvollen Antioxidantien zum Großteil entfernt, was für den gesundheitlichen Effekt nicht von Vorteil ist. Da die grünen Kaffeebohnen jedoch nicht durch auf die selbe Weise verarbeitet werden, gelten sie  als deutlich besser für unsere Gesundheit. Viele Vorteile für die Gesundheit soll die ungeröstete Bohne mitbringen:

1-2 Tassen am Tag sollen schon genügen. Oder 3 Kapseln. Die enthaltenen Wirkstoffe sorgen im menschlichen Körper dafür, dass er wie ein Fatburner wirkt. Natürlich ist das Ganze mit gesundem Menschenverstand zu hinterfragen. Doch vielfach wurde in Studien festgestellt, dass diese Meinung nicht ganz auf unwahrem Boden fruchtet. Die Säuren im grünen Kaffee (vor allem Chlorogensäure) sind das Besondere im Kaffee. Die Säure sorgt dafür, dass die Durchblutung steigt und die Gefäße werden erweitert. Der Körper verbrennt demnach nicht nur mehr Kalorien, sondern auch der Stoffwechsel wird angeregt. Und darauf zielt die Wirkung hauptsächlich ab: Der Stoffwechsel wird angeregt und das Abnehmen soll leichter fallen.

So kann man grünen Kaffee zubereiten:

Wer sich ein Getränk aus grünem Kaffee selbst herstellen möchte, der sollte zu Bio Kaffeebohnen greifen. Dann kann man den grünen Kaffee wie auch normalen Bohnenkaffee pur trinken. Er schmeckt jedoch säuerlicher und ein wenig bitterer. Auch der Geruch ist nicht gerade eine Wohltat für die Nase. Dennoch belebt der Kaffee auch in grün und wirkt sich positiv auf den Stoffwechsel aus. Für viele gilt er als Abnehmwunder. Die Chlorogensäure und Antioxidantien, die darin enthalten sind können dem Körper doch was Gutes tun.

Noch mehr Ideen

grüner Kaffee

Zubereitung:

  • 200 ml heißes Wasser 10 g
  • Grüner Bio Kaffee gemahlen
  • Zucker zum Süßen

So geht’s:

  1. In eine Tasse wird der zuvor gemahlene grüne Kaffee gegeben und anschließend mit heißem Wasser übergossen.
  2. Der Kaffee wird etwa 10 Minuten ziehen gelassen und dann durch ein feines Sieb gefiltert.
  3. Im Prinzip ist der grüne Kaffee nun fertig, sollte aber noch ein wenig gesüßt werden, da er sich so einfacher trinken lässt.

Grüner Kaffee und viele Gerüchte

Der grüne Kaffee ist an für sich also normaler Bohnenkaffee, der nicht geröstet wurde. Soweit so gut. Doch er soll der Zauberer unter den Bohnen sein. Mitunter finden sich Extrakte als Pulver in den unterschiedlichsten Nahrungsergänzungs- und Abnehmpräparaten. Preislich könnt ihr hier durchaus mit zwischen 15 und 20 Euro rechnen, egal ob Kapseln oder einfach nur gemahlene Bohnen.

Grüne Kaffeebohnen sind reich an Antioxidantien, die schädliche freie Radikale in unserem Körper reduzieren und der allgemeinen Gesundheit erträglich sind. Eine Reihe von Untersuchungen haben bestätigt, dass rohe und unverarbeitete grüne Kaffeebohnen 100% reine Chlorogensäure besitzen. Diese Säure hat beschriebene antioxidative Eigenschaften, die sich für viele nach Humbug anhört. Die angedeutete Chlorogensäure soll jedoch unter anderem verhindern, dass unsere Hautzellen Schaden nehmen.

Ein weiteres Gerücht: Grüner Kaffee enthält Bestandteile von Algen. Inhaltsstoffe einer bestimmte Algenart sollen die grünen Kaffeebohnen mit essentiellen Vitaminen und Mineralien ausstatten. Die Bohnen helfen deshalb bei der Aufrechterhaltung einer Nährstoffbalance im Körper. Im Einklang mit dem menschlichen Stoffwechsel sollen so Fett und Kalorien schneller verbrannt werden. Hier gibt es jedoch keine klaren Ergebnisse, genaueres Infomaterial dazu haben die Jungs von Superfoodwissen bereitgestellt. Dort liest man zudem mehr über die Gefahren und Nebenwirkungen.

Informationen zum:

Grünen Kaffee

Video Reportage zu grünen Kaffeebohnen

Im Zusammenhang mit den Nebenwirkungen ist zudem dieses Video zu empfehlen:

Grüne Kaffeebohnen können auch bei häufigen Heißhungerattacken helfen. Als ein starker und effektiver Appetitzügler, kann er Heißhunger auf speziell Süßes kontrollieren und uns von übermäßigem Essen abhalten. So heißt es zumindest vielfach auf Fachseiten zum Thema. Der Körper beginnt die Fettdepots zu verbrennen und Gewicht zu verlieren. Dem allen muss man dennoch mit einer gesunden Skepsis gegenüberstehen.

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