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Fairtrade Kaffee wird immer beliebter

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Geschätzte Lesezeit: 1 Minuten, 33 Sekunden

Der Konsument wird sich seiner stärke immer mehr bewusst, er nutzt seine Kaufkraft, um im Welthandel eine soziale und ökologische Wende einzuläuten. In meinen letzten Artikel über die Biosiegel für Kaffee habe ich euch auch kurz das Frairtrade Siegel vorgestellt. Heute möchte ich euch ein paar harte Fakten über den Frairtrade Kaffeehandel liefern.

Doch zunächst einmal muss man genau verstehen wo genau Fairtrade in der Handeslkette wie genau wirkt, dafür habe ich auf den Seiten von Fairtrade eine schöne Grafik gefunden, die den Handelsprozess und das Wirken von Fairtrade, sehr schön erläutert.

Grafik Fairer Handel in Phasen
Grafik: Fairer Handel in Phasen | (c) TransFair e.V. | Klick aufs Bild um zu vergrößern!

Die Abbildung zeigt das praktisch jede Stufe im Handel von Fairtrade, bzw. von der FLO e.V./GmbH und TransFair e.V. begleitet wird. Vom Produzent bis hin zum Konsument ist es ein weiter Weg und es ist entscheidend das die gesamte Handelskette überwacht wird.

Grafik Entwicklung Umsatz 1992-2009
Grafik: Entwicklung Umsatz 1992-2009 | (c) TransFair e.V. | Klick aufs Bild um zu vergrößern!

Der Handel mit Produkten mit dem Fairtrade Siegel wird immer beliebter so ist der Absatz von Kaffee auf 7218 Tonnen gestiegen, was eine Veränderung von 26 % zum Vorjahr 2009 entspricht. Damit sind 2 % des gehandelten Kaffees unter dem Siegel gehandelt worden. Das ist zwar noch lange nicht genug aber ein guter Start mit guten Wachstumsperspektiven für dieses Siegel auf dem Kaffeemarkt.

Die Absätze sind sowohl im Lebensmitteleinzelhandel (+ 18 Prozent auf 4.795 Tonnen) als auch im Außer-Haus-Markt (+ 42 Prozent auf 2.423 Tonnen) gestigen. Lebensmitteleinzelhandel setzt immer mehr zu fair gehandelte Waren. Insgesamt wurden so 1.404 000 Millionen € an Fairtrade Prämie an die Erzeuger ausgezahlt. Damit nimmt der Kaffee als fairgehandeltes Produkt unter diesem Siegel die stärkste Rolle ein.

Das können Kaffeebauern mit dem Fairtrade Siegel verdienen

  • Fairtrade-Mindestpreis 1,40 USD je Pfund
  • Fairtrade-Bioaufschlag 30 US-Cents je Pfund als Anreiz für Bioanbau
  • Fairtrade-Prämie 20 US-Cents je Pfund davon 5 Cent zweckgebunden für Qualitäts- und Produktivitätssteigerung

Ein Kaffeebauer kann also pro Pfund 1,90 $ verdienen, wenn er zusätzlich seinen Kaffee nachhaltig anbaut, und in Qualitäts und Produktivitätssteigerung investiert. Das entspricht nach aktuellem (stand: 31.05.11) 1,32 € je Pfund bzw. 2,64 € je Kilo.

Wer jetzt genau, wie viel am Kaffee verdient, habe ich schon längerem mal beschrieben. 😉

Quelle: Fairtrade Jahresbericht 2010

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