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Coffee Fellows gewinnt Markenprozess gegen Starbucks

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Frappiato ist nicht gleich Frappuccino

„Wie jetzt bekannt geworden ist, geht in einem langwierigen Streit um die Markenrechte Frappuccino vs. Frappiato das Münchner Unternehmen Coffee Fellows als Sieger gegen den amerikanischen Starbucks-Konzern hervor. Das Deutsche Patent- und Markenamt hat hierzu den Widerspruch zurückgewiesen. Starbucks hatte seine Markenrechte „Frappuccino“ durch den Begriff „Frappiato“, welchen Coffee Fellows benutzt, als bedroht angesehen. Insbesondere monierte der Konzern die Verwechslungsgefahr aufgrund der Ähnlichkeit beider Begriffe. Diese Ansicht wurde vom Deutschen Patent- und Markenamt nicht geteilt. Die Vorsilbe „Frapp-“ sei durch das gemeinhin bekannte Wort „Frappe“ nicht schützenswert, der Unterschied beider Marken groß genug. Beide Marken bezeichnen eisgekühlte Kaffeegetränke, die vor allem im Sommer für einen Großteil des Umsatzes in Coffee Shops verantwortlich zeichnen.

Auf dem deutschen Markt ist die Coffee Fellows GmbH mit 70 Filialen die Nr. 3 direkt hinter
Starbucks mit 150 Stores. Marktführer in Deutschland für Coffeeshops ist der McDonalds Ableger McCafé mit über 737 Filialen, klassische Cafés wie Tchibo und Segafredo nicht eingerechnet.

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