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5 Gründe, warum eine Espressomaschine für gutes Arbeitsklima sorgt

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Geschätzte Lesezeit: 6 Minuten, 12 Sekunden

…und worauf man beim Kauf achten sollte

Astoria Siebträger Carbon Optik
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Wer schon mal in großen etablierten Firmen oder gar in Ämtern gearbeitet hat, der kennt es wahrscheinlich, das morgendliche Grauen in Form von brauner, bitterer Brühe: so genannter „Kaffee“ aus minderwertigen Filtermaschinen oder, wenn es noch schlimmer kommt, aus einem Billig-Kaffeeautomaten. In vielen Unternehmen weiß man zwar, dass Kaffee für die meisten unabdingbar zum Arbeitstag gehört, dem Umstand wirklich gerecht wird man aber nur selten. Während für Bepflanzung oder repräsentative Möbel manchmal tief in die Tasche gegriffen wird, spart man am Kaffee. Ein großer Fehler, wie wir finden. Denn die Investition in eine gute Espressomaschine ist eine Investition in das wertvollste, was ein Unternehmen haben kann: zufriedene Mitarbeiter und ein gutes Arbeitsklima. Mit unseren 5 Gründen, warum eine Espressomaschine für gutes Arbeitsklima sorgt, zeigen wir, dass sich die anfänglich groß erscheinende Investition schnell auszahlt – und worauf man bei der Wahl der Espressomaschine achten sollte.

1. Das Team holt sich seinen Koffeinschub im Büro

Man bekommt es immer wieder mit: In der Büroküche steht eine Kaffeemaschine, bei der sich aber keiner so richtig bedient. Traurig steht die Kaffeekanne auf der Warmhalteplatte. Immer mal wieder kommt jemand vorbei und gießt sich einen Kaffee ein. Daraufhin gibt es drei Möglichkeiten: entweder derjenige (oder diejenige) legt keinen großen Wert auf guten Kaffeegeschmack und braucht einfach das Koffein. Okay, Zweck erfüllt. Zweite Möglichkeit: es schmeckt nicht, aber der Angestellte ist im Stress und muss noch viel erledigen. Er verzieht kurz das Gesicht, setzt sich dann aber wieder an seinen Schreibtisch. Es gibt ja noch so viel zu tun. Im besten Fall bedeutet das ein leichtes Unzufriedenheitsgefühl, im schlechtesten Fall Magenschmerzen. Klingt nicht gut, oder? Die dritte Möglichkeit: der Mitarbeiter findet den Kaffee so schrecklich, dass er ihn auf gar keinen Fall trinken möchte. Er braucht aber unbedingt einen anständigen Kaffee. Was tut er? Na klar, er geht zum Coffeeshop um die Ecke und holt sich einen. Und weil man da natürlich nur ungern alleine hingeht, nimmt er gleich ein paar Kollegen und Kolleginnen mit. Na, klingelt’s? Für den Unternehmer bedeutet das, wenn man es ganz direkt und emotionslos sagen will: Verlust von Produktivität, Verlust von Arbeitskraft, Verlust von Geld. Natürlich soll es den Mitarbeitern auch mal gestattet sein, das Büro zu verlassen, keine Frage. Wenn aber im Büro eine gute Espressomaschine steht, an der sich alle gern bedienen, dann fällt die Kaffeepause kürzer aus und reißt die Mitarbeiter nicht aus ihrem Workflow. Auch wenn die Espressomaschine teuer war: das zahlt sich auf Dauer auf jeden Fall aus.

2. Die Espressomaschine als sozialer Mittelpunkt

Zwar ist bei Startups der Teamspirit oft noch besser ausgeprägt als bei etablierten, großen Unternehmen, aber auch Großraumbüros im Loft-Stil können nicht verhindern, dass sich manche Teams von anderen Teams isolieren. Die Grüppchenbildung (Sales versus Marketing versus Developer etc.) ist zwar ganz natürlich und hat auch seinen Sinn, dennoch ist es wichtig, dass sich eingeschlichene Strukturen immer mal wieder auflockern, damit eine Firmenkultur lebendig bleibt. Startups sind meist vorbildlich mit ihren häufig stattfindenden Teamevents. Weil aber nicht immer genug Zeit ist und sowieso nicht immer alle beim Termin dabei sein können, gibt es eine ganz einfache Möglichkeit zum ungezwungenen Plausch der Mitarbeiter untereinander. Eine gute Espressomaschine wird zum sozialen Mittelpunkt im Unternehmen. Hier steht man immer ein Weilchen, weil einer gerade den Kaffee eingießt, der nächste seine Milch aufschäumt – Zeit um zu quatschen und zwar genau mit den Kollegen, mit denen man vielleicht nicht zufällig seine Mittagspause verbracht hätte. Kaffee ist auch immer ein guter Gesprächseröffner bei Menschen, die man nicht so gut kennt. Small Talk über Kaffeesorten, Milch oder Zucker im Kaffee sollen schon zu den schönsten Bürofreundschaften geführt haben!

3. Besucher fühlen sich willkommen

Wie im Privaten verhält es sich auch im Geschäftsleben: der erste Eindruck zählt. Egal ob der Bürobesucher ein Bewerber, Kunde oder potentieller Investor ist: er fühlt sich garantiert gut willkommen geheißen, wenn er einen richtig guten Kaffee angeboten bekommt. Das wirkt einerseits professionell, andererseits zeugt es auch von Wertschätzung gegenüber dem Gast. Nichts wirkt liebloser als eine halbwarme Tasse bitteren Kaffees, womöglich noch serviert mit Kaffeesahne in Plastikdöschen. Da kommt ein ordentlich gebrühter Kaffee aus der Espressomaschine mit einer schönen Crema schon ganz anders rüber. Kein edler Empfangsraum mit Designer-Wartestühlen, keine teure Kunst an den Wänden? Völlig egal, mit einer köstlichen Tasse Kaffee wird der Besucher mindestens ebenso gebührend empfangen – und das prägt sich ein!

4. Mitarbeiter fühlen sich wertgeschätzt

Genauso wie dem Besucher gezeigt wird, dass er mehr wert ist als ein lieblos zubereiteter Kaffee, wird auch den Mitarbeitern gezeigt, dass ihr Unternehmen sie wertschätzt. Beim Kaffee gibt es zwar mindestens so viele Meinungen wie in der Politik – doch die meisten werden es dem Unternehmen sicherlich als positiv anrechnen, wenn der Kaffee aus einer guten Espressomaschine kommt. Es wirkt nicht nur sparsam, wenn Mitarbeiter sich ihren Kaffee aus einem Getränkeautomaten ziehen müssen, sondern auch irgendwie archaisch. Denn, seien wir ehrlich: die höhere Management-Etage sieht man äußerst selten an diesen Automaten. Die bekommen ihren Kaffee nämlich meist von ihrer Assistentin zubereitet, natürlich aus einer hochwertigeren Maschine. Die Investition in eine gute Espressomaschine, an der sich alle bedienen, sorgt für ein Gefühl der flachen Hierarchien und Demokratie. Wenn vom Praktikanten bis zum CEO alle den gleichen Kaffee bekommen, sagt das viel Positives über die Firmenkultur aus

5. Die „Kaffeemafia“ als Teambuildungs-Tool

Man könnte es auch „die Espresso-Erpressung“ nennen: Wer nicht spurt, bekommt eins auf die Mütze. Das mag zunächst harsch klingen, aber das A&O bei einer Espressomaschine im Büro ist die Organisation drumherum. Gerade bei teuren Vollautomaten oder Siebträgermaschinen kann es immer mal sein, dass kleinere technische Störungen auftreten, das Gerät gereinigt oder gewartet werden muss. Deshalb ist es sinnvoll, Espresso-Beauftragte zu ernennen. Damit es nicht immer die Sekretärin ist, die immer dann, wenn es piept, rennen muss, hat sich ein Rotationssystem bewährt. Immer zwei sind in einer Woche (oder einem Monat) zuständig. Diese zwei wissen, wo sie die Reinigungstabs finden, wie die Entkalkung der Espressomaschine funktioniert und wen sie anzurufen haben, sollte die Störung nicht von allein behoben werden. Die „Kaffeemafia“ ist dafür verantwortlich, dass die Maschine reibungslos läuft und dass die Umgebung sauber gehalten wird. Das ist übrigens auch, so ganz nebenbei ein prima Tool für die Teambildung (Zweier-Teams per Los einteilen zum Beispiel) und auch fast schon ein heimliches Assessment-Center: wer übernimmt Verantwortung, wer stiehlt sich lieber davon? Wer traut sich, die Schmutzfinken zur Verantwortung zu ziehen oder wer putzt lieber selbst klaglos? Als Auswahl-Seminar soll das Ganze natürlich nicht ausarten, aber es ist dennoch spannend, was man alles an so einem Kaffee-Team erkennen kann. Und natürlich soll das Ganze auch Spaß machen!

Espressomaschine für’s Büro: darauf sollte man achten

Siebträger EspressomaschineBeim Kauf einer Espressomaschine für’s Büro gibt es einige Dinge zu beachten. Je größer das Team ist, desto mehr lohnt sich die Anschaffung einer teuren Maschine, wo der Bedienungsaufwand relativ gering ist. Wenn alle paar Minuten jemand auf’s Knöpfchen drückt oder sich seine Milch aufschäumt ist es sinnvoll, wenn die Maschine in guter Wertarbeit hergestellt wurde und auch einen größeren Durchlauf übersteht, ohne aufzumucken. Wer sich für die zweifelsohne geschmacklich hervorragende Siebträgervariante entscheidet, muss wissen, dass die Umgebung einer solchen Maschine meist unordentlich ist, weil der Kaffeesatz immer wieder ausgeleert werden muss.

Hier muss die Handhabung und die Organisation gut geregelt sein. Teure Espressomaschinen wie zum Beispiel von De’Longhi oder Jura muss man übrigens nicht immer gleich kaufen. Manchmal lohnt sich auch die Miet-Variante. Vorteile hier sind ein oft kostenloser und schnell verfügbarer Reparaturservice, Nachteile sind manchmal, dass eine bestimmte Kaffeesorte bezogen werden muss. Welche Variante einer Espressomaschine die richtige ist, muss je nach Budget, Teamgröße und -zusammensetzung entschieden werden. Dass sich die Investition in eine hochwertige Espressomaschine lohnt, ist jedoch unbestreitbar. Wie sagt man so schön?

Espressomaschine: 5.000 Euro. Fair gehandelter Biokaffee: 150 Euro im Monat. Zufriedene Mitarbeiter und ein hervorragendes Büroklima: unbezahlbar!

Mit einem Kaffee Abo auch immer frische Qualitätsbohnen zuhause

Jeder Arbeitstag geht mal zu ende. Wer daher auch zuhause frischen und qualitativen Kaffee genießen möchte, sollte sich mit dem neuesten Trend beschäftigen: dem Kaffee Abo. Per Post kommen regelmäßig frische Bohnen kurz nach der Röstung in den Briefkasten. So hat man immer leckeren Kaffee im Haus und braucht nicht mehr zum Supermarkt laufen. Diese Modelle bieten sich auch als Mittel zur Mitarbeitermotivation an. Verschenken Sie doch einfach mal ein Kaffee Abo an Ihre Mitarbeiter – die werden sich garantiert freuen.

„Ein Gastbeitrag von Sandra Wickert – Autorin bei Happy Coffee

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